LAF-Jusos-GHG-USI
Unsere Ziele innerhalb der Gremien der Universität:
Wir sind gegen Studiengebühren, da sie einen freien Zugang zu Bildung verwehren und für
eine Bedeutungsverschiebung hin zur Berufsqualifizierung statt Erkenntnisgewinn als Ziel
eines Studiums, somit gegen unser Verständnis von Bildung und Wissenschaft stehen.
Wir setzen uns unter den gegeben Umständen für eine Senkung der Studiengebühren auf
300 Euro ein. In der kommenden Legislaturperiode wird die Verhinderung der
Wiedererhöhung unser Ziel sein.
Die Entzerrung des modularisierten Studiums ist uns ein elementares Anliegen, um Zeit
für Arbeit und Freiraum für Reflektion und Bildung über den Studiengang hinaus zu schaffen.
Neben der Verminderung von „Pflichtaufgaben“ soll die Möglichkeit zum innerhalb des
Studiums anerkannten Auslandsaufenthalt selbstverständlich sein.
Wir unterstützen die Einführung von Teilzeitstudiengängen neben Vollzeitstudiengängen
und die Möglichkeit des Wechsels innerhalb dieser, um Leben (Arbeiten, Kinder, Freizeit
usw.) und Studium individuell zu vereinbaren.
Wir wollen die studentische Auseinandersetzung und Beteiligung an aktueller Forschung
bis in den wissenschaftlichen Diskurs gefördert sehen.
Wir fordern mehr Theorie und Grundlagenforschung in den Studiengängen, keine
Reduzierung des Studiums auf Kompatibilität mit dem Arbeitsmarkt.
Wir fordern Transparenz und Demokratie innerhalb der Uni; Mehr Klarheit über den Kurs
der Unileitung und Fakultäten sowie die Veröffentlichung aller Gremienprotokolle.
Wir wollen die Abschaffung der Zugangsbeschränkungen bei allen Studiengängen: Keine
Notenhürden.
Wir stehen für eine emanzipatorische forschungspolitische Perspektive, Ziele sind
Aufklärung und Freiheit in Denken und Handeln.
LAF-Jusos-GHG-USI wollen gemeinsam eine kritische
Studierendenvertretung, einen Dialog auf gleicher Augenhöhe
zwischen Lehrenden und Studierenden. Wir wollen zusammen unsere
seit Jahren selbstbewusste Arbeit fortsetzen.